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Auf ins Ungewisse ( Mary Teil 3)

Kein Plan, keine neue Stelle. Nur die Gewissheit, dass sie auf jeden Fall einen neuen Job finden würde.

Der erste Monat von Mary' s Arbeitslosigkeit war eine Katastrophe. Das Geld reichte vorne und hinten nicht und als sie von ihrem Arbeitslosengeld einen Vorschuß haben wollte, wurde sie wie ein Bittstellerin behandelt. Zeitgleich wurde wegen mangelnder Deckung ihre Visakarte gesperrt.

Ganz toll. Nun kann man zwei Dinge tun. Sich selbst runter machen, wie bescheuert man doch war usw oder man genießt einfach die freie Zeit in vollen Zügen. Mary entschied sich für zweites.

Sie traf sich mit ihren Freunden, sorgte mit viel Liebe für ihre Familie und schrieb täglich klassische Bewerbungen. Es folgten auch diverse Vorstellungsgespräche.
Sie zwang sich in ihr Kostüm und versuchte sich nach allen Empfehlungen der Ratgeber zu verkaufen und zu vermarkten.

Die Tage vergingen, die Wochen vergingen und als bald auch die Monate. Teilweise hatte Mary bis zu vier Vorstellungsgespräche in einer Woche und nichts klappte.

Mary ließ sich nicht unter kriegen und genoss weiterhin dieses wunderbare Leben, dass sie führen durfte.

Wie es weiter geht, erfährst du am 14.1.2017 und diesmal bin ich pünktlich.😉
16.1.17 16:35


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Zweifel (Mary Teil 4)

Mary hatte soviele Vorstellungsgespräche, dass hr dann irgendwann doch Zweifel aufkamen. Mehr noch, sie zweifelte an sich selbst und fragte sich, was mit ihr nicht stimmte.

War sie blöd oder was?

Eine ganz normale Reaktion, aber man kann sich entweder selst fertig machen oder man lässt es sein.
Mary ging tief in sich und überlegte, woran es liegen könnte.
Sie war sicherlich nicht bescheuert und auch die Jobs, auf die sie sich bewarb, entsprachen genau ihren Qualifikationen und Anforderungen.
Sie hielt sich an alle Ultimativen Bewerbungstipps, zwängte sich jedesmal in ein Kostümchen und einmal kaufte sie für ihren potenziellen Arbeitgeber sogar einen Kuchen.
All das nützte gar nichts und eines Abends durchfuhr es sie wie ein Blitz.

Sie hatte eine regelrechte Erleuchtung.

1. Mary bewarb sich auf genau die gleichen Stellen, die in der Art ihrer vorherigen Arbeit sehr ähnlich waren.

(Wahnsinn ist, wenn man immer das Gleiche tut und andere Ergebnisse erwartet- Albert Einstein)

2. Jedesmal, wenn sie einen Telefoninterview führte oder ein Vorstellungsgespräch hatte, sagte eine leise Stimme in ihr, das ist nicht das Richtige.
Mal dauerte der Arbeitsweg 2 Stunden, mal das Arbeitsklima schon beim rein kommen unangenehm und einmal hieß es sogar, sie sollen ja hier keinen Spaß haben.

Grade bei diesem letzten Satz wurde Mary klar, was sie wirklich wollte.

" Ich habe nur dieses eine Leben. Ich verbringe mehr Lebenszeit mit meiner Arbeit und in dieser Zeit darf ich keinen Spaß haben? Um Gottes Willen."

Mary setzte sich zu Hause hin und schrieb sich auf wie ihr perfekter Job sein sollte.

Sie wollte selbstständig und verantwortungsbewusst arbeiten.
Sie wollte nur noch 30 Stunden arbeiten.
Das Kollegium sollte gemischt sein. Männer UND Frauen.
Die Chefin oder der Chef sollten wertschätzend sein.

Mary schrieb sich alles auf, auch utopische Dinge. Ihr Umfeld sagte ihr, sie solle weiter träumen. Das perfekte gibt es nicht. Irgend etwas ist ja immer...
Sie nannte es Basisjob, weil ihr Motto war. Man arbeitet um zu leben. Man lebt nicht, um zu arbeiten.

Findet Mary ihren Traum- Basis-Job? Demnächst erfährst du es.
16.1.17 16:55


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